In den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Erkrankung AIDS (Acquired Immunodeficiency Syndrom = Erworbenes Immunschwäche-Syndrom) erstmals von Wissenschaftlern in Amerika entdeckt. Sie trat zu dieser Zeit bei homosexuellen Männern auf und zeigte sich in einer Immunschwäche, die zu einem gehäuften Auftreten einer Lungenentzündung oder bestimmten Krebsformen wie dem Kaposi-Sarkom führte.
Als Ursache dieser Infektionskrankheit wurde das HI-Virus (Human Immunodeficiency Virus = Humanes Immunschwäche-Virus) entdeckt.
Unter den Opfern dieser tödlich verlaufenden Erkrankung sind auch zahlreiche Prominente wie beispielsweise Rock Hudson oder Freddy Mercury. Die epidemieartige Verbreitung von HIV-Infektionen auch auf Frauen und Kinder führte zu einer bis heute andauernden intensiven Suche nach wirksamen Medikamenten gegen diese neue Geißel der Menschheit.

