Boehringer Ingelheim verbessert die Hilfe für HIV-Infizierte in Afrika, indem der Zugang zur dortigen AIDS-Therapie vereinfacht wird und keine Lizenzgebühren erhoben werden.
Seit dem Jahr 2000 gibt es das „Viramune® Donation Programme“, bei dem im Rahmen spezieller Projekte Viramune® (Nevirapin) als Einmalgabe kostenlos abgegeben wird. Es wird zur Vorbeugung der Mutter-Kind-Übertragung des Hl-Virus bei der Geburt eingesetzt. Bisher wurden mehr als 150 Hilfsprogramme in knapp 60 Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa in das Spendenprogramm aufgenommen. Insgesamt konnte auf diese Weise bislang Viramune® für etwa 950.000 Mutter-Kind-Paare zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus bietet Boehringer Ingelheim als Gründungsmitglied der Accelerating Access Initiative (AAI) Entwicklungsländern erheblich reduzierte Medikamenten-Bezugspreise an, um den Zugang zu dem wichtigen HIV-Medikament Viramune® zu erleichtern.
Daneben ist es das Bestreben von Boehringer Ingelheim, Bedürftigen auch auf anderen Wegen vereinfachten Zugang zu Nevirapin zu bieten. Deshalb sind aktuell unter anderem sieben freiwillige Produktions- und Vertriebslizenzen für generisches Nevirapin an Unternehmen in Südafrika, Nigeria, Ägypten und Kenia vergeben. Die Lizenzen erlauben es einigen der Lizenznehmer, Patienten auch in anderen afrikanischen Ländern als den Herstellungsländern zu versorgen.
„Für uns stehen die Menschen im Mittelpunkt. Ihre Versorgung mit einem wichtigen Medikament wie Nevirapin weiter zu verbessern, ist für uns Richtschnur unserer Entscheidung gewesen", erklärte Dr. Dr. Andreas Barner, stellvertretender Sprecher der Unternehmensleitung.
Weitere Informationen zum Viramune® Donation Programme finden Sie unter www.pmtctdonations.org

