Für HIV-positive Patienten unter antiretroviraler Therapie besteht ein erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. Diabetes entwickelt sich, wenn der Körper nicht genügend Insulin produziert bzw. Insulin nicht richtig verwerten kann.
Diabetes lässt sich mit Medikamenten behandeln. Wird die Erkrankung nicht behandelt, kann es zu schwerwiegenden Folgeschäden beispielsweise des Herzens kommen.
Deshalb sollten Sie gerade bei einer HIV-Infektion besonders darauf achten, regelmäßige Blutuntersuchungen durchführen zu lassen, damit eine mögliche Diabetes-Erkrankung schnell erkannt und behandelt werden kann.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihr Diabetesrisiko. Wenn in Ihrer Familie bereits Diabetes vorgekommen ist, sollten Sie dies unbedingt erwähnen, bevor Sie eine antiretrovirale Therapie beginnen.

