HIV-Prävention

Die Übertragung des HI-Virus erfolgt von einem Menschen zum nächsten mittels Körperflüssigkeiten (v. a. Sperma, Blut, Scheidenflüssigkeit, Muttermilch) direkt über Schleimhäute, verletzte Haut oder auf dem Blutweg.


Verhinderung einer Infektion beim Geschlechtsverkehr

Merke: Nur ein Kondom schützt vor einer HIV-Infektion!
Merke: Nur ein Kondom schützt vor einer HIV-Infektion!
In den meisten Fällen wird das HI-Virus beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Besonders gefährdet für eine HIV-Infektion sind homosexuell, aber auch bisexuell veranlagte Männer. Letztere übertragen das Virus dann häufig auch auf Frauen. Auch heterosexuelle Männer, die Anhänger des Sextourismus in ferne Länder (z. B. Thailand, Kenia) sind, bringen häufig eine HIV-Infektion von solchen Reisezielen nach Hause mit.

Wenn der HIV-Status des Geschlechtspartners nicht zuverlässig bekannt ist, kann man, um wirklich vor Ansteckung sicher zu sein, nur so genannten geschützten Geschlechtsverkehr mit Kondom haben.


Drogengebrauch und Infektionsgefahr

Die Weitergabe von gebrauchten Nadeln für die Injektion von Drogen ist die Hauptursache der Verbreitung von AIDS bei dieser Personengruppe. Es dürfen deshalb nur neue, ungebrauchte Einmalnadeln (am besten aus der noch original eingeschweißten Verpackung entnommen) verwendet werden.


Vermeidung einer Infektion bei medizinischem Personal

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Besteht die Möglichkeit, bei der Behandlung von Patienten oder Unfallopfern mit Körperflüssigkeiten in Berührung zu kommen, ist die sicherste Methode zur Vermeidung einer Ansteckung das Tragen von Gummihandschuhen. Geht man gleichzeitig mit Injektionsnadeln um, ist darauf zu achten, dass man sich nicht versehentlich nach Gebrauch beim Patienten selbst damit verletzt.


HIV-Positive haben eine Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen

Mit dem HI-Virus infizierte Menschen können einen wesentlichen Teil dazu beitragen, dass die unaufhaltsam weitergehende Verbreitung von AIDS eingedämmt wird. Auch wenn Erkrankte oft Phasen des Gefühls „mir ist sowieso alles egal“ durchmachen, ist es auf keinen Fall zu akzeptieren, andere Menschen fahrlässig oder absichtlich zu infizieren. Es wird derzeit kontrovers diskutiert, ob Patienten mit einer Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze (< 50 HIV-RNA Kopien/ml) so wenig infektiös sind, dass ein Geschlechtsverkehr ohne Kondom gewagt werden kann.

Auf keinen Fall dürfen sie Blut oder gar Organe spenden. Wenn sie in einer Partnerschaft leben, müssen sie den Partner auf jeden Fall über ihre Erkrankung aufklären, falls nötig im Beisein eines Arztes oder Betreuers ihres Vertrauens. Drogenabhängige HIV-Positive sollten es sich zur Regel machen, ihre gebrauchten Nadeln außer Reichweite anderer Drogengebraucher so zu beseitigen, dass sich niemand sonst daran verletzen kann und schon gar nicht in der Nähe von Kinderspielplätzen achtlos wegzuwerfen.
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